MELDUNGEN


14
Nov 2021

Zionskirche, 14. November bis 27. Dezember 2021 „Lacuna“ Malerei und  Silberstiftzeichnung von Christine Keruth Der Begriff „Lacuna“ bezeichnet den leeren Raum, die Lücke zwischen den materialisierten Formen. Es ist der Ort, an dem keine Substanz abgebildet ist. Der Bildgegenstand wird Betrachtenden mittels materialisierter Farbigkeit auf der Leinwand als anwesend imaginiert. Dabei beabsichtigt die Künstlerin das Hervorheben von Abwesenheit. Dies ermöglicht eine offene Reflexion des Betrachtens. Der bevorstehende Umbau der Zionskirche ist ein inhaltlicher Bezugspunkt zu Keruths Bildern, wird doch auch hier eine Lücke, ein Leerraum zwischen dem Jetzt und dem Danach entstehen.......

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29
Okt 2021

Zionskirche Berlin Ein Kalender der Künstlerin Ulrike Damm Kalender machen uns was vor. Sie tun so, als ließe sich die diffuse und amorphe Zeit, in der wir uns bewegen, bändigen und in eine beruhigend berechenbare Reihenfolge bringen. Texte wiederum mühen sich, das Chaos des Lebens in eine Ordnung zu bringen, in der wir Orientierung finden dürfen. Die Autorin und Künstlerin Ulrike Damm durchbricht die Ordnung ihrer eigenen Texte, indem sie ihnen das Chaos zurückgibt: expressiv, explosiv und raumgreifend treten sie, von Hand geschrieben, aus den Buchseiten heraus, setzen sich dem Raum aus......

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25
Okt 2021

Zionskirche, 9. November 2021 Inauguration der monumentalen Sandsteinskulptur von Stefan Rinck „Why I bear / Großer Lastenbär“ (2021) Am 9. November 2021 wird die monumentale Sandsteinskulptur „Why I bear /Großer Lastenbär“ des Bildhauers Stefan Rinck unmittelbar neben der Zionskirche in Berlin-Mitte aufgestellt. Die aus Elbsandstein gehauene große Skulptur misst 185 x 170 x 120 cm und ist eine Neufassung des kleinen „Lastenbär“ von Stefan Rinck aus dem Jahr 2007. Diese Arbeit war im April 2021 in der Ausstellung „Points of Resistance“ in der Berliner Zionskirche zu sehen und hat besonders viele Menschen......

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13
Okt 2021

Zionskirche, 3. Oktober bis 4. November 2021 „962 Meter – Eine Textskulptur“ von Ulrike Damm Die Autorin und Künstlerin Ulrike Damm schrieb ihren im März diesen Jahres veröffentlichten Roman „Kulp und warum er zum Fall wurde“ vollständig ab. Der handgeschriebene Text auf Seidenpapier ist der Inhalt des Buches. Er umfasst 360 Seiten und 962 Meter Literatur. Der Protagonist Kulp erblindet vollständig nach einem selbstverschuldeten Unfall. Er scheitert an seiner Physis. Die hier gezeigte Arbeit spiegelt diesen Gedanken: Auch sie scheitert daran, denn als Roman ist der Text so nicht lesbar. Wie eine......

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24
Aug 2021

Informationsveranstaltung zu KlangRaumZion Donnertag, 9. September, 18 Uhr, Zionskirche Jetzt kann es bald losgehen! Mit der Bewilligung von Bundesmitteln und in Erwartung weiterer Förderungen planen wir für den kommenden Sommer den ersten großen Bauabschnitt der Innenraumsanierung von Zion. Über die konkreten Maßnahmen und ihre Finanzierung, über die trotz der Arbeiten weiterhin offene Kirche, über eine dennoch unumgängliche temporäre Schließung und über den Planungsstand der weiteren Bauabschnitte wollen wir informieren und diskutieren. Weitere Informationen zu KlangRaumZion: www.klang-raum-zion.de...

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14
Aug 2021

Zionskirche, 15. August bis 5. September 2021 „Schöpfung“ Bilder von Vanessa Wendt Die Malerin beschäftigt sich in ihren Bildern seit einigen Jahren vorrangig mit biblischen Themen. Neben den Schöpfungsmythen nimmt sie vielfach Bezug zum Verhältnis von Mensch und Natur, weit über das bekannte „Machet Euch die Erde untertan“ hinaus. Vanessa Wendt formt mit ihren Werken den innerlich erfassbaren Lebensraum, wie er in ihr einerseits intuitiv, andererseits geistig auftritt, zu einem im Bildgefüge geordneten Kosmos. Auf leuchtendem Farbgrund treten grafische Figuren miteinander in Beziehung und bilden puzzleartige Netze eigenständiger Ordnungssysteme. Die Bilder strahlen......

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19
Mai 2021

35 Jahre Umwelt-Bibliothek an der Zionskirche Berlin Veranstaltungen aus der Vogelperspektive 02. Mai – 31. August 2021 Vor dem Mauerfall gab es keinen Fuchs in Berlin, er stand vor unüberwindbaren Grenzen. Doch nach dem Mauerfall ist er über den Grenzstreifen eingewandert, grub hier seine ersten Bauten und lässt es sich in der Stadt wie viele andere Wildtiere gut gehen. Der Fuchs im Umland meidet die Stadtgrenze; dies hat keine geografischen Gründe, sondern ist eine Verhaltensbarriere. 35 Jahre nach ihrer Gründung im Jahr 1986 schauen wir mit einer Programmreihe auf die legendäre Umwelt-Bibliothek,......

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18
Mai 2021

Diesen Ort erhalten mit gemeinsamer Kraft! Die bewegte Vergangenheit bewusst machen! Diesen Ort profilieren für Veranstaltungen! Der Kultur einen Raum geben! Diese Präsentation ist Rückschau auf zwei Jahrzehnte, um mit dem Blick in die Vergangenheit die Zukunft der Zionskirche weiter zu gestalten. Dieser Ort, mitten in Berlin, soll erhalten werden als lebendiger Mittelpunkt im Viertel, als Kirchen- und Gemeinderaum und als Kultur- und Veranstaltungsraum. Dafür ist die Sanierung und Restaurierung der Kirche unabdingbar und war der wichtigste Anlass zur Gründung des Fördervereins im Jahr 2000. Schauen Sie sich die Rückschau auf 20......

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11
Mai 2021

Im Internet gibt es ab dem 2. Mai unter www.umwelt-bibliothek.org und dem Youtube-Kanal Kirchenfenster am Weinberg die Filmmontage von Horst Edler „Raumgeben! Hans Simon und Zion“ Hans Simon, Pfarrer an der Zionskirche, öffnete 1986 das Gemeindehaus für eine Gruppe junger Umweltschützer, die in den Kellerräumen eine der wichtigsten Oppositionszentren in der DDR betrieben, die Umwelt-Bibliothek. Anlass der Gründung war die Tschernobyl-Katastrophe vor 35 Jahren. Hans Simon starb im letzten Jahr kurz vor seinem 85. Geburtstag. Der Film zeigt ihn in weitgehend unveröffentlichten Begegnungen mit ehemaligen Mitstreitern und Erinnerungen von Zeitzeugen. Simon berief......

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28
Apr 2021

In der offenen Zionskirche sind vom 2. bis 20. Mai unter dem Titel „Hase & Fuchs“ Bilder von Roland Behrmann zu sehen Dort, wo kein Jäger sie verfolgte und kein Wanderer ihre Ruhe störte, feierten Hase & Fuchs fröhliche Urständ – im Todesstreifen zwischen Ost- und West. Hier jagte man eher ihren größten natürlichen Feind, den Menschen. Über die Jahrzehnte entstand dabei nicht nur ein friedliches Stelldichein der Tiere, auch seltene Pflanzen konnten neue Entfaltungsmöglichkeiten finden. Einzig die zunehmende Verunreinigung der Luft und niederschlagende Giftstoffe störten das trügerische Idyll – und zwar......

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